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Pilgerroute Via Sacra

St. Marienkirche Kamenz von Herrental kommend
St. Marienkirche Kamenz von Herrental kommend | Foto: Marketing-Gesellschaft Oberlausitz-Niederschlesien mbH

Die Via Sacra führt quer durch die Oberlausitz und weiter in die tschechische Republik. Entlang sakraler Stätten haben Sie Gelegenheit sich zu besinnen und die Natur zu genießen.

Pilgern Sie auf der Via Sacra quer durch die Oberlausitz. Entlang sakraler Stätten und einzigartiger Naturvielfalt finden Sie zu sich selbst. Nehmen Sie sich Zeit und gehen Sie bewusst in sich. Genießen Sie das Sein und die Schönheit der Natur. Lernen Sie die Region und die Gastfreundschaft der Einwohner auf eine ganz besondere Art kennen. Vergessen Sie den Alltag und besinnen Sie sich auf die wirklich wichtigen Dinge im Leben.

Die Pilgerroute führt Sie von Kamenz über Bautzen nach Löbau. Dort besteht die Möglichkeit, die Nord- oder Südroute zu wählen, oder eine komplette Runde zu bestreiten. Entlang der Nordroute pilgern Sie über Reichenbach, Kodersdorf und Görlitz nach Ostritz und Zittau über Oybin nach Herrnhut und zurück nach Löbau, wo sich der Kreis schließt.

Ab Zittau besteht die Möglichkeit die Grenze zur tschechischen Republik zu überqueren und auf tschechischer Seite weiter zu pilgern.

Wegbeschreibung

Als Ausgangspunkt für Ihre Wanderrung bietet sich der Bahnhof in Kamenz an. In Kamenz lohnt sich bereits eine Stadtbesichtigung. Hier entdecken Sie die Klosterkirche St. Annen mit dem Sakralmuseum, die St. Marienkirche und den Marktplatz mit Rathaus und Andreasbrunnen. Durch die Kamenzer Vororte geht es anfangs auf dem Oberlausitzer Ringweg, welcher Richtung Wendisch Baselitz verlassen wird. In den sorbisch geprägten Orten begleiten Sie die typischen Kreuze am Wegesrand. Hier finden Sie Zeit, in sich zu gehen. Durch schattige Wälder und über alte Feldwege führt die Strecke weiter. Auf der Via Regia geht es dann Richtung Panschwitz-Kuckau mit dem Kloster St. Marienstern. Von dort aus weiter nach Crostwitz. Hier lohnt sich ein Blick in die Kirche. (1. Etappe: ca. 17,5 km)

Von Crostwitz aus folgen Sie der Via Regia bis nach Bautzen. Oft spenden Bäume Schatten entlang der Straße und der Blick kann weit schweifen. In Bautzen überquert der Pilgerweg die Spree und zieht hinauf in die wunderschöne 1.000 jährige Altstadt mit dem Dom St. Petri.
Die Strecke verläuft größtenteils auf wenig befahrenen Nebenstraßen. Wer nicht gern auf Asphalt läuft, kann diese Etappe mit dem Bus zurück legen (2. Etappe: ca. 18 km)

Nach den urbanen und sakralen Schönheiten Bautzens mit seinen Türmen und Kirchen erwartet Sie auf der 3. Etappe, sobald das Stadtgebiet verlassen wurde, Natur pur. Über gemütliche Wiesenpfade und durch den Wald geht es auf den Berg Schmoritz, weiter auf den Hromadnik und den Czorneboh. Genießen Sie die Aussichten im Oberlausitzer Bergland. Vorbei an blühenden Wiesen führt der Weg nach Cunewalde, mit der größten Dorfkirche Deutschlands. (3. Etappe, ca. 18 km)

Von Cunewalde aus geht es hinauf auf den Bieleboh. Der Turm auf dem Bergkamm bietet einen grandiosen Rundblick. In östlicher Richtung führt der Weg über den Kamm gen Löbau. In Löbau erwartet Sie eine gemütliche Stadt mit barockem Rathaus und der sehenswerten St. Nicolai Kirche. (4. Etappe, ca. 22,5 km)

Hinter Löbau spaltet sich die Pilgerroute Via Sacra in eine Nord- und eine Südroute. Wir pilgern weiter entlang der Nordroute. Der Weg führt auf den Löbauer Berg durch eine hübsche Allee. Über einen lohnenswerten Umweg, den Geldkellerweg, weiter zur Oskar Rolle Bank mit einer tollen Aussicht, wird der Gipfel mit dem gusseisernen Turm erreicht. Durch angenehme Waldwege führt die Route vom Löbauer Berg hinab und auf den Rotstein herauf. Über schmale, verwunschene Waldpfade und Wiesenwege geht es hinab nach Sohland am Rotstein. (5. Etappe, ca. 17 km)

Von Sohland am Rotstein führt die Route nach Reichenbach. Der Ort überrascht mit einer außergewöhnlichen Kirche. Von Reichenbach führt der Weg Richtung Mengelsdorf und von dort in die Königshainer Berge hinein. Es erwarten Sie fantastische Felsen aus Granit: Teufelsstein, Hochstein, Totenstein und besonders der Schoorstein sind wunderschöne Gebilde. Der Weg führt weiter nach Kodersdorf (6. Etappe, ca. 23 km)

Von Kodersdorf führt die Route über Kunnersdorf und durch das Schöpstal. Danach folgen Sie der Via Regia über Ebersbach bis nach Görlitz hinein. Diese Etappe besticht durch ihre Schlösser. In Görlitz lohnt es sich einen Tag zu verbringen, um die Stadt zu erkunden. (7. Etappe, ca. 18 km)

Hinaus aus der Görlitzer Innenstadt geht es hinab zur Neiße. An dieser entlang führt der schattige Weg Richtung Landeskrone, auf die es steilbergauf geht. Hinunter führt der Weg dann durch einen schönen Laubmischwald bis nach Pfaffendorf und auf den Kreuzberg. Durch eine Kirschallee und auf einsamen Waldwegen gelangen Sie zum versteckten Turm auf der Neuberzsdorfer Höhe, der einen umwerfenden Rundblick bietet. Stetig leicht bergab gelangen Sie zum Berzdorfer See. Am See entlang verläuft die Route weiter nach Hagenwerder. (8. Etappe, ca. 22 km)

Von Hagenwerder aus geht es entlang des Oder-Neiße-Radwegs in Richtung Ostritz. In Leuba lohnt es sich, den Oder-Neiße-Radweg zu verlassen und den Knorrberg zu erklimmen. Sie werden hier mit einer sehr schönen Aussicht belohnt. Auf bequemen Forstwegen geht es wieder hinab ins Neißetal zum Kloster St. Marienthal. (9. Etappe, ca. 18,5 km) Alternativ kann der Oder-Neiße-Radweg von Hagenwerder bis Ostritz genutzt werden.

Vom Kloster St. Marienthal geht es nun entlang des Oder-Neiße-Radwegs bis nach Hirschfelde. Danach zieht sich der Wer durch grüne Auen bis nach Zittau. Zittau hat mit seinen historischen Gebäuden und den Fastentüchern allerhand zu bieten und lädt zum Verweilen ein. (10. Etappe, ca. 20 km)

Die Route führt von Zittau Richtung Süden aus der Stadt hinaus zu den Bergen. Es erwarten Sie bizarre Felsen und herrliche Blicke auf den Töpfer und den Scharfenstein. Weiter geht es nach Oybin mit der Klosterruine. (11. Etappe, ca. 14,5 km)

Von Oybin ist es nur ein Aufstieg bis Jonsdorf. Auf steilen Wegen führt die Route weiter auf die Lausche, mit 793 Metern der höchste Gipfel der Lausitz, hinauf. Absteigend durch einen schönen Wald erreichen Sie Großschönau mit seinen typischen Umgebindehäusern (12. Etappe, ca. 18 km).

Von Großschönau aus gelangen Sie zum Weißen und zum Schwarzen Stein. Um den Forstenberg herum mit schönen Aussichten ist bald Spitzkunnersdorf erreicht und damit auch der Oderwitzer Spitzberg mit seiner fantastischen Rundumsicht. Der Ort Oderwitz ist eine schöne Station für alle Mühlenbegeisterte. Weiter durch Wälder und Felder führt die Route nach Herrnhut. (13. Etappe, ca. 24 km)

Von Herrnhut führt der Weg nach Berthelsdorf, weiter über Herwigsdorf und schließlich zurück nach Löbau. (14. Etappe, ca. 15 km)

 

Es besteht auch die Möglichkeit, an einer anderen Stelle zu starten oder nur eine bestimmte Etappe der Via Sacra zu gehen. In den größeren Städten besteht überall die Möglichkeit der An- und Abreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln.

Empfohlene Ausrüstung

Ein Rucksack mit ausreichend Getränken, festes Schuhwerk, funktionale Kleidung und Sonnenschutz wird empfohlen. Zur besseren Orientierung dient das online Kartenmaterial.

Sicherheitshinweis

Einige Etappenabschnitte verlaufen auf Straßen oder begleitenden Rad-/Wanderwegen. Geben Sie Acht auf vorbeikommende Autos und Fahrräder.

Kontakt und Anreise

Über die Autobahn A4 erreichen Sie die Städte Kamenz, Bautzen, Löbau und Görlitz mit dem PKW.
Über die B178 erreichen Sie Zittau von Löbau kommend.

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