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Via Sacra - von Cunewalde nach Löbau

Dorfkirche Cunewalde
Dorfkirche Cunewalde | Foto: Frank Sühnel

Kleine Häuser, große Kirche, weißer Gott und Basalt. Eine Etappe über die ehemalige Eisenbahnstrecke Großpostwitz-Löbau, die nun Rad- und Fußweg ist.

Im Dorf Cunewalde befinden sich kleine Häuser, in denen bestimmt Zwerge wohnen: der Umgebindehauspark - liebevoll im Maßstab 1:5 nachgebildete Oberlausitzer Umgebindehäuser. Natürlich gibt es auch viele „echte“ solcher speziellen Häuser. Fast daneben - die Dorfkirche Cunewalde, die größte Dorfkirche Deutschlands. Und noch ein Superlativ: Cunewalde ist mit 11 km das längste Straßendorf Deutschlands. Der Ort liegt eingebettet zwischen den in heidnischer Zeit bedeutenden Bergen Czorneboh (Schwarzer Gott) und Bieleboh (Weißer Gott). Erstes Naturziel dieser Etappe ist der Bieleboh. Erst langsam und dann steil ansteigend erreicht man den Bergkamm und den Gipfel. Der Turm bietet einen grandiosen Rundblick. Über den Kamm führt der Weg östlich, in Schlangenlinien, Richtung Löbau. Nahe am Wege liegt noch ein interessanter Basaltaufschluss, der Bubenik. Markante Felsformen (Löwenköpfchen) und wärmeliebende Flora. Der Löbauer Kirchturm ist nun zum Greifen nah…

Wegbeschreibung

Hügelige Strecke mit einem längeren steilen Aufstieg auf den Bieleboh. Untergrund in Cunewalde Asphalt, im weiteren Verlauf zumeist befestigte Feld- und Waldwege, auch mal Pfade, wenig Asphalt. Ab Oelsa Asphalt entlang des Weges.

Empfohlene Ausrüstung

Tages-Wanderrucksack (ca. 20 Liter) mit Regenhülle, festes und bequemes Schuhwerk, witterungsangepasste und strapazierfähige Kleidung im Mehrschicht-Prinzip, ggf. Teleskopstöcke, Sonnen- und Regenschutz, Proviant und Trinkwasser, Erste-Hilfe-Set, Taschenmesser, Handy, ggf. Stirnlampe, Kartenmaterial

Sicherheitshinweis

Einkaufsmöglichkeiten in Cunewalde und Weigsdorf-Köblitz

Kontakt und Anreise

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